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Mai 16: Mecklenburger Seenrunde - 300km - GESCHAFFT!

Ein Traum ist wahr geworden. Schon vor Jahren, als ich ein Handbiketeam an der Tortour begleiten konnte, bewunderte ich die Leistung dieses Teams. Seither träumte ich davon auch mal an einem solchen Rundrennen, resp. Mehretappenrennen mitzufahren.

Am Samstag den 28. Mai war es soweit. In Neubrandenburg starteten Nadia und Matthias Schumacher zusammen mit mir zur Mecklenburger Seenrundfahrt über 307km. 
Ich war sehr froh als der Startschuss endlich ertönte. Meine Nervosität war ja kaum mehr auszuhalten. Danach galt es so schnell wie möglich uns im Team zu finden. 

Die Strecke führte durch den UNESCO für Kulturerbe -   Mürlitzer Nationalpark. Einen Flecken Paradies auf Erden. Davon sahen wir aber im Moment des Rennverlaufes nicht sehr viel. Galt es doch konzentriert zu bleiben. 

Nach einer reinen Fahrzeit von 15.15 Std. sahen wir endlich den Zielbogen. Ein Wechselbad der Gefühle - Erleichterung - pure Freude - Stolz - und Dankbarkeit machte sich breit.

An dieser Stelle, meinen herzlichsten Dank an meine Handbikekollegin Nadia Schumacher und ihren Mann Matthias Schuhmacher. Sie ermöglichten mir diese einmalige Performance. Auch ein dickes Dankeschön an unseren Coach. Mein Mann Markus versorgte uns auf der Strecke hervorragend mit allem was unsere Muskeln benötigten. Auch motivierte uns in Krisenmomenten mit aufmunternden Worten.

Letztlich gibt es nur noch zu sagen: EIN TRAUM IST WAHR GEWORDEN.

Ein grosses Dankeschön auch an Bike -Atelier, Giswil für den Top Velo-/Handbike- Service.

 Startklar 1

msr 44

 

April 16: Handbike Trainingswoche in Elzach

die Vorbereitungswoche auf unseren grossen Handbikeevent 2016 war geplant und gebucht. So fuhren wir voller Vorfreude in das schöne Elzachertal bei Freiburg im Breisgau.

Doch das Wetter machte nicht mit. An vier von fünf Tagen schneite es  täglich. An eine Trainingseinheit im Freien war nicht zu denken. Wir mussten uns wohl oder übel mit der Hotelgarage begnügen. Täglich spulten wir auf der Rolle zwei Trainingseinheiten à 2 Std. hinunter. Wahrlich nicht das, was eine Trainingswoche mit Freunden bereichert. Erst am letzten Tag reichte es für eine ausgedehnte Trainingsfahrt bei Sonnenschein.

Die gute Laune liessen wir uns trotz Regen und Schnee nicht nehmen. Danke Nadia, Mathias und Daniel für die einmalig nasse aber auch schöne Elzacherwoche.

training Elzach

Februar 2016: Donnerstagabendtraining mit Ishantu

Meine Nichte Denise Huser alias Ishantu begeleitete uns musikalisch durch einen Trainingsabend. Diese Unterstützung genossen wir alle sehr. Zu einem rockigen Song wird ein super hartes Intervalltraining zu einem Genuss!!

Herzlichen Dank Denise für diesen wunderschönen Trainibgsabend im kalten Hangar vom SPZ Nottwil.

 

 

 

 

 

Februar 16- Denise beim Training

Januar 16: Anmeldung zur Mecklenburgischen Seen-Runde über 300 km von Neubrndenburg nach Neubrandenburg

Der Anmeldeklick dauert keine Sekunde. Die Auswirkung, respektive das Umsetzen dieser Anmeldung dauert in etwa 15 Std. Soviel Zeit wollen wir uns geben, bei der Rundfahrt  um die Mecklenburgischen Seenplatten.

Schon vor Jahren hatte ich sie in meinem Kopf - die Teilnahme an einer Rundfahrt. Ich durfte meinen Kollegen Roland mal an der Bern-Bodensee-Bern Rundfahrt begleiten. War zweimal im Betreuerteam vom Handbiketeam an der Tortour - Rundfahrt.  Und immer wieder kam der Wunsch in mir auf selber mal aktiv so eine Ausdauerleistung anzugehen.

Nun ist es soweit. Zusammen mit Nadia und Mathias Schuhmacher und Daniel Baur nehmen wir die 300 km Strecke unter die Räder. Es gilt nun die Vorbereitung gut zu planen und umzusetzen. Da warten jeden Menge Handbikekilometer auf mich. Auf geht's!

Mecklenburger Seenrunde 2016

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Dezember 2015: Mit Nadia im Schlitten/Schnee unterwegs

Besuch von meiner Handbikekollegin Nadia Schuhmacher. Klar, dass ich ihr meine grosse Liebe - das Langlaufen -  vorstellte. Ich staunte ja nicht schlecht, als sie mit dem Leihschlitten von Sandra Stöckli einfach auf und davon sauste. Ihr Grundlagentraining war unübersehbar. So genossen wir auf den angelegten Loipen (rechts und links der Loipen fehlte ja der Schnee!!) ausgedehnte Langlaufstunden. Ein Highlight-Wochenende für Nadia und für mich.

 

 

 

 

 

 

Dezember 16 LAnglauf mit NAdia

November/Dezember 2015: einmaliger Herbst

Der Winter lies sich Zeit. So bescherrte er uns im November und Dezember wunderschöne, sonnige und warme Wandertage in der ganzen Schweiz. Die engadiner liessen sich etwas einfallen und legten über weite Flächen LAnglaufloipen an.

So waren auf derselben Strecke, Biker, Wanderer und Langläufer unterwegs! Crazzy :-)

 

 

November 16 Foto

Oktober 2016: Traumtag auf dem Gornergrad, Zermatt

Familienausflug nach Zermatt. Zuhause war es noch neblig und regnerisch. Doch nach dem Lötschbergtunnel blendete uns die Sonne. Glück gehabt. Wir haben einen Traumtag "gebucht!" 

I love Switzerland

 

 

 

 

 

Zermatt 1

September 12.09.15: Hochzeitstag

Sie haben sich getraut!! Evelyn und Oliver haben sich heute im Flüeli Ranft das JA-Wort gegeben. Ein einmaliger und wunderschöner Festtag!

 

 

 

 

 

 

 

Oliver und Evelyn 1

 

August 15: Roger Federer

Ein einmaliges Treffen mit Roger Federer in Zürich. Er ist ein wahrer Champion. 

Die Roger Federer Foundation unterstützt Nachwuchssprotlerinnen und Sportler aus verschiedensten Sportarten. So unterstützt er u.A. auch einige RollstuhlsportlerInnen. Jährlich trifft er sich mit "seinen" Schützlingen.

Dieses Jahr durfte ich Monique Schacher zu diesem Meeting begleiten. Vater Robert Federer verwöhnte uns kulinarisch mit Pizzas. 
EIn eindrücklich "normaler" Sportler, dieser Roger Federer.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roger 5 

Roger 6

August 15: Züglete

Die alte Heimat ist die neue Heimat. Vor 12 Jahren verliessen wir das Haus am Itiweg. Nun sind wir zurück und geniessen die uns bekannte schöne Aussicht auf den Sarnersee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Züglete 4

Züglete 1

Juni 15: Agility

Nala liebt Agility. Auf unserer Reise durch Südschweden machten wir einen Camperhalt in Ödeshög. Angegliedert an den Campingplatz war ein Agility-Parcour. 

Die täglichen Trainings absolvierte sie mit Hochgenuss. Die anschliessenden Leckerli inklusive!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Agility 1

Agility 2

Juni 2015: Lillehammer, Skistation Breitestolen

Nach 21 Jahren zurück in Lillehammer! 

An den Paralympics 1994 erlebte ich erfolgreiche Spiele. Die Eröffnungsfeier, die kleinen Holzhäuschen in denen wir wohnten, die riesen Mensa, die Sichertehitsbestimmungen die konsequent durchgesetzt wurden, das Breitestolen-Stadion, die Wetterkapriolen, die Mannschaftsleistungen und nicht zuletzt die tolle Stimmung im Team und natürlich meine eigenen Leistungen, (3x Silber und 1x Bronce) liessen diese 2 Wochen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Und nun stehe ich wieder am Ort dieser Erfolge. Es ist auch im Sommer ein einmaliger Ort, der in mir einige wunderbare Erinnerungen auslöst. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lillehammer 5

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Juni 2015: Reise durch Südnorwegen und Südschweden

Welch wunderbare und interessante Reise durch Südskandinavien.
2 Bilder reichen bei weitem nicht, die Naturschönheiten dieser einmaligen Gebiete zu zeigen.

Nur soviel, wir kommen wieder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schweden 1

Juni 2015: Duisburg Marathon

Am 7. Juni stand ich mit meinem Handbike wieder mal auf der Startlinie vom Duisburgmarathon. Die beiden Organisatoren Holger Frank und Stefan Vormaas leisten immer wieder eine hervorragende Vorarbeit, sodass die Atheltinnen und Athleten jeweils an einem top organisierten Rennen teilnehmen können. 

Es ist und bleibt wohl meine Eigenheit. Vor dem Start fühle ich mich immer "kotzübel!" Dies auszuhalten ist nicht gerade das was man sucht. Doch nach dem Startschuss legt sich diese Krippeln im Bauch. Dafür ist die Arm- und Rückenmuskulatur spürbar. Diese startet von 0  auf 100. Es gilt schnell einen Fahrrythmus zu finden, bei dem die Muskulatur als auch die Atmung mithalten kann. Dieser Rythmus stellt sich in der Regel bei Kilometer 3 ein. Danach ist das Rennen lanciert.

Über 20 Klometer waren wir zu zweit unterwegs. Bei Kilometer 30 forcierte ich das Tempo. Ich spürte, dass noch einiges drin liegt. Letztlich musse ich aber die restlichen 12 Km alleine zurücklegen.

Nach 1.Std.35 Min. fuhr ich über die Ziellinie. Dieser Augenblick ist jeweils DER Glücksmoment. Meine ersten Gratulanten waren Markus und Nala. Die Hündin begrüsste mich überschwenglich und laut bellend. Ich denke, ihr war vorallem wichtig, dass die Futtergeberin zurück war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Duisburg 1        Startvorbereitungen

IMG 0003 2        Siegerehrung
Duisburg 3Nala gratuliert mit ihrer Pfote

März 2015: Handbikewoche auf Lanzarote

Das Handbiken hat mich wieder :-) Zusammen mit einigen Handbikekollegen habe ich wieder mal eine intensive aber tolle Handbikewoche auf der Insel Lanzarote erlebt. Besonders beeindruckt hat mich das HAndbike - Tandem von Stefan. Über eine Anhängerkopplung kann sein Bike an ein anderes Handbike angehängt werden. So fuhr Didier den blinden Para-athleten Stefan regelmässig zu Trainingsrunde aus. Never give up!!!

 

 

LAnzarote 1

Januar 2015: Welch schöner Jahresbeginn!

Der 1. Januar 2015 im Engadin war ein Bilderbuchtag. Gut, hielt sich die Silversterfeier in Grenzen. So konnte ich locker schon frühmorgens aufstehen und den einmaligen Tag auf den Langlaufskiern geniessen. Nala war bei soooo viel Schneevergnügen der glücklichste Hund der Welt.

 

 

 

erster JAnuar 15

November 2014: Hundebrevetprüfung
die  Vorbereitungen zur Hundebrevetprüfung verliefen vielversprechend gut.
Nala reagierte auf meine Kommandos schnell und zuverlässig. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob ich bei ihr in der Prüfungssituation dasselbe kontroliierte Verhalten abrufen kann.
Es hat alles bestens geklappt. Wir zwei haben die Prüfungsaufgaben mit Spass und viel Disziplin gemeistert.

 

 Hundebrevetprüfung

September 2014: Imkerkurs abgeschlossen
Über 2 Jahre besuchte ich im Lernbienenstand in Sarnen die Ausbildungsabende zum Imker, zur Imkerin. Die Themem waren sehr vielschichtig. Genau so wichtig wie das Arbeiten mit den Bienen ist die Pflege ihres Umfeldes. Ohne intakte Natur keine starken und gesunden Bienenvölker und somit kein Honiggewinn. Den Jahreszyklus nehme ich seither viel bewusster wahr. Ich freue mich auf die kommenden Imkerarbeiten.

Bienen 4

Mai 2014: ein runder Geburtstag
Nun ist es soweit. Ich darf meinen 60. Geburtstag feiern! Diesen einmaligen Tag geniesse ich zusammen mit Markus auf der Insel Elba. Ich wurde mit einem feinen Zmorge (mit Prosecco etc.) überrascht. Anschliessend wanderten wir ausgiebig auf der Inselsüdseite. Abends wollten wir so richtig fein und ausgiebig essen gehen. Doch ein intensives Hagelgewitter sorgte für ein Chaos auf den Strassen. An einen Ausgang war nicht mehr zu denken. So liesen wir meinen Geburtstag mit einem Glas Rotwein  in unserem Ferienhaus ausklingen.

Geburrri 60

Februar 2014: Schnee, Schnee, Schnee immer meh und meh .....
Solch hohe Schneemauern habe ich nochnie gesehen. Im Engadin liegen im Februar 2014 über 3 Meter Schnee. Sämtliche Fussgängerwege mussten freigefräst werden. Manlief wie in einem Labyrinth durch die verschneite Landschaft.

 

 

Schnee immer meh

November 2013: Abschied vom Chinderhuis
Nach 5 Jahren verlasse ich meine Arbeitsstelle als Geschäftsleiterin beim Verein Kinderbeteuung Obwalden. Die Aufgaben, die Kinder, Eltern und das ganze Mitarbeiterteam werde ich in sehr guter Erinerung behalten.Wir haben einige Höhen und Tiefen miteinander erlebt und bewältigt.

 

 

 abschied gross

Juli 2013: Wanderung zur Es-Cha Hütte
Bei schönstem Wetter wanderten wir vom Albulapass zur Es-Cha Hütte. Die Engadiner Bergwelt fasziniert mich immer wieder aufs Neue. In kurzer Zeit befindet man sich in einer anderen Welt.
Genuss pur :-)

 

Januar 2013: Weltcuprennen Swiss Paralympic Skiteam
Mitte Januar 13 gastierte der Alpintross behinderter Athletinnen und Athleten in St. Moritz. Die Leistungen der weltbesten körperbehinderten Sportlerinnen und Sportler beeindruckten mich sehr. Das Niveau ist in den letzten 10 Jahren nochmals gewaltig gestiegen.
Sehr gefreut haben mich die Leistungen des Swiss Paralympic Team. Diese Cracks haben mächtig was drauf. An den Paralympics in Sotschi in einem Jahr werden die Schweizer ganz sicher ein Wörtchen mitreden.

Oktober 2012: Köln Marathon und Gesamtsieg der Handbike-Städtemarathon-Serie
Es regnete wie aus Kübeln als ich zusammen mit meiner Nichte Carmen Richtung Köln fuhr. Ich sah mich schon zähneklappernd im Handbike liegend. Doch wie es meistens kommt. Die Suppe wird nicht so heiss gegessen, wie gekocht. Die dunklen Wolken zogen sich bei der Startaufstellung zwar immer mehr zusammen, doch hatten sie ein Einsehen mit uns und schauten dem Rennverlauf bis spät Nachmittags zu. Erst nach dem Rennen öffneten sie ihre Schleusen.
Bei meinem letzten Marathon im 2012 wollte ich einfach gut ins Ziel fahren und vorallem wollte ich die 42,195km auch etwas geniessen. Mit dem Genuss ist es aber in einem Wettkampf so ne Sache. Die Muskeln brennen halt doch sehr schnell und dies ist kein Gefühl von Glaceschlecken.
Letztlich fuhr ich aber als erste der Handbikeathletinnen über die Ziellinie, was mich sehr freute. Das war der 4. Marathonsieg in diesem Jahr und somit gewann ich damit auch die Gesamtwerung der HT Serie über 6Städtemarathons.
Ein Ziel welches ich mir anfang Jahr gesteckt und nun auch erreicht habe. Freude herrschte bei der Abschlussfeier und bei einem feinen Nachtessen :-)
 

 

September 2012: Podestplatz am Berlinmarathon
Mit gemischten Gefühlen reiste ich diesmal nach Berlin. Die Trainings und die Wettkampfvorbereitungen über den Sommer hindurch waren nicht die optimalsten. Ich wusste, dieses Rennen muss ich ruhig angehen und so schnell wie möglich in einer Gruppe Unterschlupf finden. Nach dem Startschuss legten das grosse Feld von Paralympischen Athletinnen und Athleten gleich los. Viele versuchten ihnen zu folgen. Diesen Fehler lies ich diesmals aus. Tatsächlich holte unsere Gruppe nach Kilometer 30 der eine oder andere Handbiker ein. Bei Kilometer 35 fühlte ich mich immer noch sehr gut und war bereit für einen Schlussspurt. Denn eine der eingeholten Athletinnen war die Paralympic Medaillengewinnerin Svetlana Moshkovich. Zu meinem Glück zog Svetlana den Schlussspurt zu früh an. Es gelang mir zu kontern und.... fuhr auf den Bronceplatz. Die Freude war riesig.
 
 
 
 
 
 
 
 


         Broncemedaille am Berlin Marathon


         Weltmeister Marcel Hug bei den    
                 Startvorbreitungen   

Juni 2012: Nala
Mitte Juni ist die 8 Wochen alte Labradorhündin Nala bei uns eingezogen. Wir geniessen den kleinen Wildfang tagsüber und auch nachts !?!
 
 
 
 
 
 
Mai 2012: Handbikesport pur in Deutschland
Anfang Mai meldete ich mich zuhause ab und fuhr nordwärts Richtung Deutschland. Für zwei Wochen wollte ich den Handbikesport so richtig geniessen. Um es vorweg zu nehmen, ich habe nicht nur das Handbiken genossen, die vielen Kontakte und eine spezielle "Flüssigkeit" haben meine Deutschlandreise bereichert. Nun aber alles schön der Reihe nach.
 
1. Etappe: TL Durbach
Als erstes steuerte ich Durbach im Schwarzwald an. Ich nahm an der Trainingswoche mit Vico Merklein und Ralf Lindschulten teil. Jochen Reinert und seine Teamkollegen Roland und Christian von der Handbikegruppe Offenburg führten uns rund um Durbach durch wunderschöne Wein-und Obstgebiete. Ich genoss fast jeden Trainingskilometer (eine kurze Trainingssequenz blende ich hier mal aus). Wir absolvierten flache, hügelige, ja gar Bergetappen. Die Trainingseinheiten als auch die Tagestouren wurden gut ausgewählt und vorbereitet. So kam jeder und jede Teilnehmer/in auf seine/ihre Rechnung auch wenn die Leistungsstärken sehr unterschiedlich waren. Immer mit dabei Vico Merklein, der uns im Bike 1:1 aufzeigte, wie eine Trainingsvorgabe umgesetzt werden sollte. Von Vicos grossem Wissen konnten wir alle profitierten. Seine Trainingsdisziplin ist bewundernswert. Mitte Woche kam Ralf Lindschulten hinzu. Seine Vorträge und die Testanalysen gaben uns wichtige und wertvolle Trainingshinweise. Fazit der Durbacherwoche:
***** Tagestouren: Jochen, Roland, Christian
***** Trainingsbegleitung, Trainingslehre: Vico, Ralf
***** Top Stimmung im Team
*** Hotel, Service: darf/kann sich noch steigern!

2. Etappe: Start am HT Marathon Mannheim
Nach 5 aufbauenden Trainingstagen ging‘s weiter nach Mannheim. Der Start aus der 8. Reihe am Dämmermarathon gelang mir nur mässig. Bei der Startkurve wurde es eng. Ich bevorzugte eine kurze Notbremsung. Aber danach liess ich es rollen. Meter für Meter kam ich einer Männergruppe immer näher. Bis ca. KM 20 arbeiteten wir sehr gut zusammen. Der Anstieg zur Rheinbrücke aber spaltete die Gruppe. Da waren wir nur noch zu dritt. Zusammen mit Friedhelm und Torsten gings auf den 2. Streckenteil. Die beiden Gentlemen gewährten mir Windschatten. Ich durfte hinten bleiben. Wenige Meter vor dem Ziel zog Friedhelm den Schlussspurt an. Kein Problem, für solche Spiele bin ich zu haben! Endzeit:1.26.07. Tolles Rennen, hat Spass gemacht.

3. Etappe: Nettetal
Nach einem Ruhetag in Lobbach gings weiter nach Duisburg-Nettetal. Für eine Woche genoss ich die niederrheinländische Gegend rund um Nettetal. Durch Stefan Voormans lernte ich das Grenzgebiet Deutschland-Holland kennen. Täglich absolvierten wir längere Touren in alle Himmelsrichtungen. Das Betrachten der vielen Blumen- und Gemüseplantagen und der schmucken, kleinen Dörfer machte durstig. Eine Kaffee, -ich gestehe - Bierpause gönnten wir uns auch zwischendurch. Die 4-stündige Fahrt der Maas entlang werde ich nicht so schnell vergessen! Auch das „Hotel“ Voormans kann ich nur empfehlen.
***** 1000 Dank Stefan für deine so grosse Gastfreundschaft.
***** Top Radwege, hier kann man stundenlang handbiken.
***** das Bier schmeckt hier besonders gut!

4. Etappe: HT Duisburg Marathon
Nach 2 Wochen intensivem Handbiken stand ich am Sonntag den 20.Mai um 8.00h am Start des Duisburgmarathons. In der 3. Startreihe hatte ich einige sehr schnelle Handbikekollegen um mich herum. Diese tolle Ausgangslage wollte ich nutzen und von Beginn weg Vollgas geben. Vollgas war auch nötig, denn das angeschlagene Tempo war anstrengend. In der Gruppe von Andreas, Friedhelm, Christian etc. fühlte ich mich gut aufgehoben. Bei Km 20 ein Stoss von hinten und ein unüberhörbarer Knall. Ich bemerkte sofort, dass ich bei diesem Rempler einen Plattfuss eingefangen hatte. Die Gruppe zog davon und mein Tempo wurde jäh gedrosselt. Nach einigen nicht ganz jugendfreien Ausrufen (in schwiizerdütsch!) beschloss ich nochmals alles zu geben und ins Ziel zu fahren. Die 22 Kilometer kamen mir unendlich lange vor. Den Zieleinlauf erlebte ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Meine Endzeit: 1.30. 06, die Endzeit „meiner“ Gruppe rund um Andreas, Christian, Friedhelm und Thomas :1.19.18 – 1.20.84
Fazit dieser zwei wunderschönen Handbikewochen in Deutschland: Handbiken ermöglicht eine enorme Lebensqualität. Handbiken ist ein Lebenselixier. Man/Frau sollte nochmals 20 sein!?!
 
     Handbikewoche in Durbach
 

      an der Maas entlang
 
       Mister HT Duisburg, Stefan Voormans
 
 
       Duisburgmarathon
 
 
März 2012: Sportpreisvergabe in Sarnen
Am Freitag, den 9. März 12 durfte ich einen weiteren sportlichen Höhepunkt in meiner Sportkarriere erleben. Aus den Händen vom Bildungsdirektor Franz Enderli durfte ich den Obwaldner Sportpreis 2012 in Empfang nehmen. Diese Auszeichnung und Anerkennung bedeutet mir sehr viel, zumal auch die Arbeit in der NAchwuchsförderung und in der Sportpolitik gewürdigt wurde.
An dieser Stelle danke ich dem Regierungsrat nochmals ganz herzlich für die so hohe Auszeichnung.

 
 
 
 

        Preisübergabe
        von RR Franz Enderli
November 2011: Obwaldner Sportpreis 2011
Welch grosse Anerkennung. Dieser Sportpreis ehrt mich sehr.
 
Die Sarner Handbikerin und Sportförderin Theres Huser wird mit dem Obwaldner Sportpreis 2011 ausgezeichnet. In Anerkennung besonderer Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet des Sports verleiht das Bildungs- und Kulturdepartement den Obwaldner Sportpreis in diesem Jahr bereits zum neunten Mal. Die Palette der Preisträgerinnen und Preisträger ist sehr vielfältig: Einzelsportler und ihre Trainer, vorbildliche Vereine, besonders engagierte Schulen, Einzelpersonen oder Organisationskomitees, die sich durch beeindruckende Leistungen im Obwaldner Sport besonders verdient gemacht haben.

Handbike als neue sportliche Herausforderung
Eigentlich hatte Theres Huser ihre Spitzensportkarriere ja abgeschlossen. Nach ihrem erfolgreichen Karriere als Langläuferin und Biathletin mit dem Gewinn der Goldmedaille an den paralympischen Spielen in Nagano 1998 als Höhepunkt hatte sich Theres Huser aus dem Spitzensport zurückgezogen – vorerst. Acht Jahre später fand sie aber im Handbike-Sport eine neue Herausforderung. In dieser neuen Sportart begann sie, regelmässig zu trainieren und dann auch Wettkämpfe zu bestreiten. Nun erlebte sie in diesem Jahr ein weiteres sportliches Highlight: Mit dem Gesamtsieg im europäischen Handbike-Cup krönte Theres Huser ihre Handbike Saison 2011. Von den insgesamt zwölf Rennen konnte sie deren zehn für sich entscheiden und stand zuoberst auf dem Siegertreppchen. Theres Huser zeigt damit auf, was möglich wird, wenn man ein Ziel vor Augen hat und den Willen und die Ausdauer, dieses Ziel zu erreichen.
 
Engagement in der Jugendförderung
Die Nachwuchsförderung im Sport war und ist Theres Huser schon seit vielen Jahren ein grosses Anliegen. Seit sie ihre internationale Langlauf- und Biathlonkarriere nach Nagano 1998 beendet hat, ist sie als J+S-Leiterin in verschiedenen Sportvereinen in der Nachwuchsförderung aktiv tätig. Mit viel Zeitaufwand und grossem Engagement unterrichtet und begleitet sie viele Jugendliche auf ihrem sportlichen Weg bei Training und Wettkampf. Es ist ein grosser Verdienst von Theres Huser, dass der Biathlonsport auch in Obwalden Fuss gefasst hat und inzwischen eine ganze Reihe junger Nachwuchsathleten bei uns diesen Sport ausübt.
Ausserdem war Theres Huser langjähriges Mitglied und später Präsidentin der kantonalen Sportkommission. In dieser Funktion setzte sie sich immer auch sehr stark für die Anliegen und Bedürfnisse der Sportvereine ein. Dabei waren ihr nicht die einzelnen Sportarten, sondern der Sport als Ganzes wichtig. Das Bildungs- und Kulturdepartement ist deshalb überzeugt, dass mit Theres Huser eine Persönlichkeit mit dem Sportpreis ausgezeichnet wird, die während vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen ausserordentlich viel für den Sport in Obwalden geleistet hat.
Medienmitteilung BKD, Sarnen
 
 
 
 
Oktober 2011: Heidelbergmarathon
Am diesjährigen Heidelbergmarathon konnte ich einen neue Marathonbestzeit herausfahren. 1.15.56 Std.
Noch vor Jahren hätte ich eine solche Zeit nicht für möglich gehalten. Und nun konnte ich in einer gut funktionierenden Fahrergruppe das angeschlagene Tempo halten und somit zu einer neuen Bestzeit fahren.
Heidelberg ist immer wieder eine Reise wert.
 
September 2011: Gewinn der ECH Gesamtwertung 2011
Diese Auszeichnung war mein Handbike-Jahresziel 2011. Und nun steht sie in unserem Wohnzimmer. Was für ein schönes Gefühl. Nun aber alles schön der Reihe nach.
Am Freitag, den 30.Sept. 2011 reisten wir nach Parabiagio IT. Die sommerlichen Temperaturen von 27° genoss ich in vollen Zügen. Abends um 19.00h wurde das TT Rennen der Frauen und Herrenkategorien gestartet. Unter dem Flutlicht der Strassenlaternen zu fahren, war für mich eine Premiere. Das Rennen konnte ich so umsetzen, wie ich es geplant hatte. Keine grossen Risiken eingehen in den engen Kurven und trotzdem immer auf "Zug" fahren.
Den genau gleichen "Fahrplan" hatte ich mir für das Strassenrennen am Sa.1.Okt. zurecht gelegt. (Ich wollte so kurz vor dem Sieg der Gesamtwertung jegliches Risiko ausschalten.) Der Start gelang mir optimal. Erst in der 2. Runde löste mich die Italienerin Claudia Schuler in der Führungsarbeit ab. In der 3. Runde wurde aber unsere Durchschnittsgeschwindigkeit langamer und so beschloss ich mein Tempo alleine durchzufahren. Letztlich gewann ich beide Rennen mit klarem Vorsprung vor meinen WH 3 Konkurrentinnen.
Mit meinen 3 Siegen (TT, RR und EHC Gesamtwertung), mit vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen machten wir uns nach Mitternacht auf den Nachhauseweg. Parabiagio war definiiv eine Reise wert.
     EHC Gesamtwertungspokal
 
     EHC Gesamtsieger 2011
18. September 2011: Schweizermeisterschaft Handbike rund um den Sarnersee.
Der Himmel öffnete am Sonntag, 18. Sept.11 alle Schleussen. Es regnete bereits am Morgen unaufhörlich. Man muss bei solch schlechten Wetterbedingungen schon den inneren Schweinehund überwinden, dass man überhaupt in die Regenmontur steigt und die Startvorbereitungen in Angriff nimmt. Letztlich war es aber für alle Athletinnen und Athleten gleich nass und gleich kalt.
 
Für mich war es letztlich ein sehr erfolgreicher Wettkampf. Die vielen "Fans" an der Strecke haben die letzten Reserven aus mir heraus gelockt. In der ersten Runde konnte ich in einer Männergruppe mitfahren. In der zweiten Runde spürte ich, dass da noch Kraftreserven vorhanden sind. Ich löste mich von der Gruppe und zog mein eigenes Tempo durch. So verlor ich letztlich auf die Siegerin Sandra Graf nur 1.11 Min.
 
Die Handbike SM war für mich auch als OK Mitglied eine sehr schöne und wertvolle Erfahrung. Einen grossen Dank gilt Felix Rennhard unseren OK Präsidenten. Er hat in kürzester Zeit ein OK zusammen gestellt und danach die Sitzungen und die Vorbereitungsarbeiten effizient durchgeführt.
 
Ein Mal ist kein Mal, ich hoffe auf einen weiteren Handbike - Event rund um den Sarnersee.
 
 
 
September 2011: Pro Cap Magazin
Die Ständerats- und Nationalratswahlen stehen vor der Tür. Es versteht sich von selbst, dass sich die Behindertenorganisationen folgende Frage stellen: Wer vertritt unsere Anliegen und Interessen in Bern?
Pro Cap stellt in der September-Ausgabe Politikerinnen und Politiker auf nationaler und kantonaler Ebene vor.
Persönlich versuche ich in meiner politischen Arbeit die Themen und Anliegen von Menschen mit einer Behinderung in die politsche Arbeit einfliessen zu lassen. Dafür lohnt es sich einzustehen und etwas zu bewirken
 
 
 
 
September 2011: Handbike Schweizermeisterschaften in Sarnen
die Vorbereitungen für die Handbike Schweizermeisterschaften vom 18. Sept. 2011 in Sarnen laufen auf Hochtouren. weitere Infos auf: www.handbike-sm.ch
 
 
 
 
 
 
 
 
August 2011: Tortour Team Paraplegie mit neuer Bestzeit
Tortour die 2te:Team paraplegie.ch @ Tortour 2011 unterbietet die letztjährige Finisherzeit um satte 7 Stunden 38 Minuten.
Ehrgeizige 45 Stunden waren in Bert's Marschtabelle gesetzt, um die Schweiz in 1000km und 15'000 Höhenmeter über 5 Alpenpässe zu umrunden.Die Tour war ein auf und ab. Mal lagen wir komfortabel vorne, mal lag uns der Rückstand im Nacken. Im Jura sah's noch so aus, als würden wir es mit über einer halben Stunde Rücktand nicht mehr schaffen, die Marschtabelle einzuhalten. Heinz's Aufholjagd in seiner Monsteretappe von Balsthal nach Laufenburg und das perfekte Timing von Christoph Kunz, welcher zu jeder Zeit seiner Schlussetappe über die laufende Gesamtzeit informiert war verhalf uns dann aber zu einer punktgenauen Landung bei 45 Stunden. Nicht von ungefähr war unser Tross samt Begleitfahrzeugen mit der Kennung "HB1“ versehen. HB ist die internationale Kennung für Schweizer Luftfahrzeuge (oder vielleicht auch für Schweizer Handbikes, möglicherweise). Das Ganze hat riesig Spass gemacht und hat sich wohl bei jedem als archaisch-schöne Erinnerung festgesetzt - sowohl im Athletenteam als auch im Begleitteam. Man überquert ja nicht allzu oft mitten in der Nacht bei Vollmond Schweizer Pässe – sei's im Handbike oder im Auto. Bericht: Lukas Weber, Link: www.tortour.ch
 
 
 

     Prolog beim Rheinfall

     Programmbesprechung
   Übergabe von Bruno an Lukas
Juni 2011: EHC Rennen in Louny
Die lange Anreise nach Louny CZE lohnt sich. Die EHC Rennen sind jeweils top organisiert und die Stimmung im Start- und Zielgelände ist herzlich. Louny brachte mir dieses Jahr ein unvergessliches Erlebnis. Im Road Race überholte ich einen Konkurrenten wohl etwas zu nahe. Mit meinem rechten Hinterrad touchierte ich sein Bike. Danach flog ich zusammmen mit meinem Bike durch die Gegend. Die Landung hinterlies so seine Spuren. (siehe Bild) Die einzigartige Flugphase werde ich nicht so schnell vergessen. Letzlich kamen mein Bike und ich heil davon und ich konnte nach dem ersten Schrecken weiterfahren. Fazit des Wochenendes: Ein Handbike ist keine Flugmaschine. Man sollte mit dem Bike auf dem Boden, resp. auf der Strasse bleiben ;-)
 
 
 
 


 
Mai 2011: SRB Luzern
Mittwochabendrennen
in Beromünster und Sursee
1000 Dank dem OK, allen voran Remo Bisang für diese tollen Abende. Die Rennen wurden professionell vorbereitet und durchgeführt. Die Herzlichkeit und Aufmerksamkeit, die uns Handbikerinnen und Handbikern entgegengebracht wurde, machten diese Wettkämpfe zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im kommenden Jahr werden wir bei allen Abendrennen bei SRB Luzern integriert sein. Wir geniessen es, bei Fussgängeranlässen eine solch unkomplizierte Integration erleben zu dürfen. Das ist Sport…!
 
 
Sprüche des Abends:
„Da muesch scho echli Gas gäh, suscht schläcked d'Chüeh diär no de Helm ab…“ (Guido Müller’s Kommentar auf die ländliche Streckenführung in Bromünster zum Landessender hinauf.)
 
„Nachem Start dänksch, wieso mach ich das eigentlich, unterwegs fluechsch, will dr langsam aber sicher alli Muskle weh tüend und trotzdem schmeckt kei Fäscht-Bratwurscht so guet wie nachemene Renne!“ (aufmunternde Worte von mir an den Handbike-Neuling Daniel Baur.)
 
 
   
August 10: Tortour, ein Mehr-Etappenrennen rund um die Schweiz
Leistungssportler, Breitensportler sowie Teamsportler und Firmen: Für viele ist das Non-Stop-Radrennen – das während Tag und Nacht läuft – eine grosse Herausforderung. Start und Ziel waren in Neuhausen am Rheinfall – es ging über rund 1000 Kilometer und 15'000 Höhenmeter rund um die Schweiz und wieder zurück an Europas grössten Wasserfall. Die Einzelfahrer und Teams benötigten für diese Strecke rund zwei Tage Fahrzeit. Das sportliche Ziel des Handbike-Teams war, die gesamte Strecke der Tortour innerhalb der jeweils festgesetzten Kontrollzeiten zu absolvieren, was insbesondere auf den schweren Bergetappen über die längsten Pässe der Schweiz eine sehr grosse Herausforderung bedeutete. Prächtiges Hochsommerwetter mit Temperaturen über 30 Grad – in der einzigartigen Schweizer Naturkulisse mit all den wechselnden Landschaftsbildern – sorgte für unvergessliche Momente der Extremerfahrung. weitere Infos und Bilder unter http://www.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

     Wechselzone - es muss schnell gehen!

     volle Fahrt Richtung Ziel

   Geschafft, nach 52 Std.und 38 Min
August 10: Klein aber fein - das Rennrollstuhl- und Handbikerennen von Steinen SZ
Das Rennrollstuhl- und Handbikerennen in Steinen ist eine kleine Perle unter den nationalen Rennveranstaltungen. Hinter dieser Veranstaltung steht die Familie Schmidlin, die jeweils ihre Schreinerei zur Festwirtschaft umfunktioniert. Dahinter steht der VMC der ein top OK zusammenstellt. Dahinter steht die Feuerwehr von Steinen, die die Streckensicherung gewährleistet. Dahinter stehen viele lokale Sponsoren, die jährlich einen grossen Betrag an die Rollstuhl-Jugengförderung fliessen lassen. Und last but not least, dahinter steht auch Paul Odermatt, Nottwil der immer wieder die Brücke schlägt zwischen Rollstuhlsport Schweiz und dem lokalen Veranstalter.
 
 
 
Juni 10: Kantonsratspräsidentin Paula Halter-Furrer, Giswil – Feierliche Amtseinsetzung im Rathaus Sarnen

Der Freitag, 25. Juni 2010, war für die CVP Obwalden ein Frauen- und Feiertag. Die Kantonsrätin und langjährige Delegierte der CVP-Frauen, Paula Halter-Furrer, wurde vom Parlament zur höchsten Obwaldnerin, zur Kantonsratspräsidentin gewählt. CVP Frauenpräsidentin Babette Sigg Frank reiste an diesem wunderschönen Morgen vom Zürcher Unterland nach Sarnen und nahm persönlich an der konstituierenden Kantonsratssitzung und an der Wahlfeier teil.
Wir, die Obwaldner CVP-Frauen, sind stolz auf „unsere“ Kantonsratspräsidentin Paula Halter-Furrer. Wie sie in ihrer Antrittsrede verlauten liess und wie wir Paula Halter in ihrer politischen Arbeit kennen, sind ihr die Familien-, Frauen- und Gleichstellungsthemen ein grosses Anliegen. So sprach sie unter anderem auch das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an – und dass sie selber diesbezüglich von ihrer Familie immer stark unterstützt worden war… und unterstützt wird, was durchaus nicht selbstverständlich ist und wovon viele Frauen nur träumen können.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
April 2010: Sieg am Hamburgmarathon

Das letzte Aprilwochenende hatte es in sich. Ohne grosse Ambitionen fuhr ich in Hamburg zum Start des ersten Marathons der HCT Serie 2010. Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf und die Nervosität wurde, je näher der Startschuss kam, nicht kleiner. Endlich ertönte am Starttor auf der Reeperbahn die Schiffsglocke und über 60 Handbikerinnen und Handbiker wurden auf die 42,195 km geschickt. Ich weiss es ja inzwischen, die ersten 5 Kilometer sind die Brutalsten, denn bei Rennbeginn schlägt das Fahrerfeld immer ein unglaubliches Tempo an. Doch, alle Anstrengungen den Anschluss an eine Gruppe nicht zu verlieren, waren umsomst. Nach gut 10 km fuhr ich alleine im Nordwind von Hamburg. Die restlichen 30 km erschienen mir unendlich lange. Ich glaubte zu träumen, als ich bei Kilometer 40 die Durchsage hörte: Theres Huser ist auf Siegeskurs. Nach 1.37.45h hatte ich es endlich geschafft. Ich war ja so glücklich über meinen ersten Marathonsieg. Die wunderbare Siegeszeremonie (mit Nationalhymne!) war letzlich das Tüpfchen auf dem i.
Vielen Dank meiner Coachin Margrit für die perfekte Rennbegleitung. Alles hatte gepasst an diesem frühlingshaften Wochenende in Hamburg!


März 2010: Kantonsratswahlen in Obwalden vom 07.März 2010

Es hat gereicht!! Ich bin für weitere 4 Jahre in den Kantonsrat von Obwalden gewählt worden. Herzlichen Dank den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern von Sarnen, die mir mit ihrer Stimme das Vertrauen in meine politische Arbeit zum Ausdruck gebracht haben.
 
Februar / März 2010: Kantonsratswahlen
Mit den Kantonsratswahlen 2010 - 2014 wird eine weitere Legislaturperiode eingeleitet. Wichige, sehr wichtige Geschäfte stehen im Kanton Obwalden an. Im Hochwasserschutz gilt es neue Entscheide zu treffen. Auch im Gesundheitswesen stehen wir vor wichtigen Investitionen. Nebst all den Bauprojekten ist mir aber die Sozialpolitik ein grosses Anliegen. Für diese will ich mich einsetzen und besonders bei Familienthemen mitarbeiten. Denn die Familie soll vom Rande ins Zentrum der gesellschaftspolitischen Diskussion gerückt werden. Sie ist der wichtigste Leistungsträger unserer Gesellschaft. Auch ist es mir ein grosses Anliegen, dass Menschen mit einer Behinderung die größtmögliche Teilhabe und Selbstbestimmung im persönlichen Umfeld und in unserer Gesellschaft erreichen.

Februar 2010: Trainingswoche auf der Insel Lanzarote
Auf die ersten Trainingskilometer in meinem neuen Carbon Handbike freute ich mich sehr. Beim Kofferpacken stellte ich mir eine erste lockere Ausfahrt entlang des Meeresstrandes vor. Leicht, locker, beschwingt. Die Realität holte mich bei der Hotelankunft ein. Zwar lag das Hotel tatsächlich am Meer, doch die Umgebung war alles andere als flach. Schon die erste Ausfahrt lies mich erahnen, dass diese Trainingswoche kein Zuckerschlecken wird. Jeder einzelne Kilometer musste erarbeitet werden, denn es ging entweder rauf oder runter. Das Grundlagentraining am Berg erforderte viel Geduld und Disziplin. Vor jedem einzelnen Hügel/Berg hiess es; Tempo weg und hinunterschalten. So war ich zwar stundenlang unterwegs aber kam kaum vorwärts. Abends zeigte mein Tacho meist nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 - 16 Std/Km an.
Die gute Stimmung im Team entschädigte aber die harte Trainingsarbeit. Auch die spezielle Landschaft dieser Vulkaninsel und die tollen Strassenverhältnisse machten jeden Muskelkater wieder wett.

 

 
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Januar 2010: Die CVP Frauen OW besichtigen das Paraplegikerzentrum in Nottwil.
Am 22. Febr. 2010 fanden sich zusammen mit unserem Kantonalpräsidenten Patrick Imfeld 17 CVP Frauen in Nottwil ein. Einleitend lernten wir die Grundphilosophie des Schw. Paraplegiker - Zentrums SPZ kennen. Es ist die weltweit einzigartige, ganzheitliche Rehabilitation bei Rückenmarkverletzungen (Para- oder Tetraplegie). Was diese ganzheitliche Rehabilitation in der Umsetzung bedeutet, zeigte uns Frau Braun in einem Zentrumsrundgang auf. Wir sahen einige Behandlungsräumlichkeiten. Alleine diese kurzen Einblicke in die Therapiestationen zeigten uns auf, was jede Patientin, jeder Patient auf dem Weg zurück ins Alltagsleben, täglich zu leisten hat.
Nach der Besichtigung lud Theres Huser die Teilnehmerinnen zu einem 2. Programmteil ein. In den Räumlichkeiten einer Spezialklinik schlug sie die Brücke zum Kantonsspital Obwalden. Der Spitalkommissionspräsident Patrick Imfeld informierte uns über den neusten Stand der Gesundheits- und Spitalentwicklung im Kanton.Das Fazit der abschliessenden Diskussionsrunde fiel folgendermassen aus: Obwalden steht vor einem wichtigen Grundsatzentscheid. Die medizinische Grundversorgung soll im Kanton weiterhin eigenständig angeboten werden.

Dafür ist dringend ein neuer Bettentrakt notwendig. Derzeit läuft für dieses Bauvorhaben der Architekturwettbewerb. Die Volksabstimmung über den Objektkredit wird im Jahre 2011 stattfinden
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Damit dieses Projekt ohne grosse Verzögerungen realisiert werden kann, ist die Unterstützung der gesamten Bevölkerung gefragt. Wenn wir uns im eigenen Spital behandeln lassen, leisten wir einen aktiven Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung unseres Spitals. Mit der Gründung vom Freundeskreis Kantonsspital OW wurde ein erster wichtiger Schritt in die Spitalzukunft Obwaldens gemacht
Link zum Verein Freundeskreis Kantonsspital Obwalden
 

Besichtigung der Probewohnung
 
 Diskussionsrunde
 
 
 
Oktober 09: Frankfurtmarathon und Abschluss der Handbike Citymarathon Trophy HCT
Am Sonntag, den 25. Oktober drückte in Frankfurt genau zur Startzeit um 9.20h langsam aber sicher die Sonne durch. Dies schien mir ein gutes Zeichen für die kommenden Rennrunden. Nach einem eher mittelmässigen Start rollte es mir immer besser. Hinzu kam, dass ich in Markus Häusling eine sehr gute Lokomotive fand. Er zog mich förmlich über die Runden der Handbike Arena. An dieser Stelle Markus nochmals meinen herzlichsten Dank für deinen Schleppdienst. Trotz körperlicher Anstrengung fand er die Zeit, meine Kurventechnik zu kommentieren J (Zugegeben, da liegt noch etliches Verbesserungspotential drin!)
Ab der 4. Runde wunderten wir uns über die vielen Cracks, die ihr Handbike am Strassenrand geparkt hatten. Markus meinte zu mir; „Sind die schon am ausrollen? So langsam sind wir doch auch nicht unterwegs? Was ist da los?" Erst nach der Zieldurchfahrt erfuhr ich von den vielen Plattfüssen. Nach 8 gefahrenen Runden wurde meine Zeit bei 1.18.27h gestoppt. Danach war ich einfach nur zufrieden und glücklich über meine erste erfolgreiche Liegebikesaison.
>Resultate Frankfurtmarathon 09
Die Starts an den HCT Städtemarathons haben mir viel Spass bereitet. Hier konnte ich mein Wettkampfherz so richtig ausleben. Auch lernte ich bei jedem Rennen neue Leute kennen und wurde mit vielen guten Tips eingedeckt. Ein riesen Kompliment dem HCT OK sowie den Marathon Organisatoren vor Ort. Als Schweizerin kann ich nur sagen, da drückte bei jeder Rennveranstaltung die sogenannte deutsche Gründlichkeit durch.

Nach der Zieldurchfahrt ging’s aber erst so richtig los. Die HCT Abschlussfeier im Hotel Maritim stand noch auf dem Programm. Endlich hatten wir untereinander Zeit für einen Schwatz über Gott und die Welt (letztlich sprachen wir aber doch nur übers Handbiken). Die lockere und fröhliche Feier tat gut. Ich genoss das feine Essen, die interessante Runde an meinem Tisch als auch die lockere Festmoderation von Errol Marklein.
Zum Abschluss dieser Feier kam das Tüpfchen auf dem i. Ich gewann doch tatsächlich einen Tombolapreis. Zwei DT Swiss Hinterräder passend auf ein (beginnt mit S)-Bike J Alles in allem, die HCT Marathonserie kann ich allen Liegebike Einsteigerinnen sehr empfehlen. Die sportliche Leistung wird zwar bei jedem Rennen gefordert, der Spass aber geht vor. Auf zu neuen Starts im 2010!!





 
 


September 09: Berlinmarathon ... zum Dritten
Wieder zog es mich in die Bundeshauptstadt von Deutschland, denn bei fast sommerlichen Temperaturen fand am 20. Sept. 09 der Berlin Marathon statt. Die Ambiance an diesem Rennen ist einfach gewaltig. Die Rollstuhlfahrer und Handbiker starten bereits früh um 8.35h und 8.45h. Doch Berlin ist zu dieser Zeit schon hellwach und hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauer stehen am Strassenrand und unterstützen die Athleten lautstark. Eine einmalige Atmosphäre.
Dieses Jahr gelang mir ein perfektes Rennen. Alles stimmte, das Wetter, die Temperatur von gut 22°, das Material und auch meine Form. In meiner Fahrergruppe arbeiteten wir gut zusammen. Glücklich, zufrieden jedoch mit leicht übersäuerten, müden Muskeln überquerte ich nach 1.25.01 die Ziellinie. Diese Zeit brachte mich letztlich auf den 5. Schlussrang.
Die Schweizerdelegation verliess das Zielgelände 2009 wiederum sehr erfolgreich. Allen voran fuhr Heinz Frei seinen 19! Berlinmarathonsieg ein. (Man stelle sich das mal vor!) Sandra Graf siegte bei den Rollstuhlfahrerinnen. Für Sandra war’s der 4. Berlinmarathonsieg mit neuem Streckenrekord von 1.39.31h!! Meiner Handbike Kollegin Ursula Schwaller gelang ein „Wahnsinns“-Rennen. Sie fuhr den Marathon in einer Zeit von 1.18.42h und musste den Sieg nur um einige wenige Sekunden abgeben. Bravo Ursula!>Resultate Berlin Marathon 2009
Prost!
Ursula Schwaller und ich geniessen die kleine aber herzliche Prosecco Feier.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

August 09: 1. Augustrede in Sarnen
Welch Ehre wurde mir da zugeteilt. An der 1. Augustfeier in Sarnen durfte ich die traditionelle Augustansprache halten. Vorgetragen habe ich sie natürlich im Obwaldner Dialekt. > hier gehts zur Ansprache

 
 
 
 

Juli 09: Ich hab mein Herz an Heidelberg verloren.
Immer wieder zieht es mich in diese wunderschöne Stadt. Doch diesmal hatte ich keine Zeit für eine Sightseeing- oder Shopping Tour. Nein, am So. 5. Juli startete ich zum 2. Mal am Heidelberger Rollstuhl oder besser gesagt am Handbike Maxi-Marathon. Über 100 Handbiker und Handbikerinnen und einige wenige Rennrollstuhlfahrer standen am Start zum 20. Heidelberger Maxi-Marathon über 44 Km. Eine wunderschöne und schnelle Strecke entlang dem Neckar . Nach einigen Startschwierigkeiten (ich musste mir einen Weg durch das grosse Teilnehmerfeld suchen) lief es mir wie geschmiert. Ich konnte mich einer Männergruppe anschliessen und die Kraft reichte sogar für etwas Führungsarbeit. Alles in allem ein wunderschönes Rennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit über die Marathondistanz. Mein Herz schlägt halt immer etwas höher in Heidelberg! > Resultate

Juni 09: regionale Sportanlage in Sarnen
Sarnen steht vor der Abstimmung für eine regionale Sportanlage. Für dieses Projekt stehen die Vorzeichen gut, denn das Fundament zu dieser Sportanlage wurde im Dialog geschaffen. Der Kanton, die Gemeinde Sarnen, das Benediktiner Kollegium Sarnen, drei Parteien, drei Interessenvertreter arbeiteten gemeinsam Vertragsmodalitäten aus, die für den Sport in Obwalden einmalig sind und neue Perspektiven eröffnen.   
Viele Kinder und Jugendliche werden einen engen Bezug zu dieser Anlage bekommen. Auf dieser Anlage werden sie den Schul- und Vereinssport er- und ausleben können. Die Sportanlage wird zu einem Treffpunkt für die kommenden Generationen. Mit jeder Stunde, die die Jugendlichen auf dieser Anlage verbringen, fehlen sie auf der Strasse. Damit trägt diese Anlage auch einen wesentlichen Teil zur Jugendarbeit und zur Gesundheitsförderung bei. Wahrlich eine gute Investition.

Nachtrag vom 29. Juni 09: Die Regionale Sportanlage wurde von den Sarnerinnen und Sarnern klar angenommen. Was lange währt wird endlich gut. Dieses Abstimmungsresulat ist ein Meilenstein in der Obwaldner Sportgeschichte.

Juni 09: Handbike SM in Domdidier und Mels
Jedes Rennen hat seine eigenen Gesetze und sein eigenes Wetter. Die beiden SM Rennen 2009 standen bei mir zwar hoch im Kurs aber wettermässig wurden sie stark geprägt von einer Tiefdrucklage. Buchstäblich vom Winde verweht wurden wir am Einzelzeitfahren in Domdidier. Dafür hat es einige Tage später am Strassenrennen in Mels nur einmal geregnet.
Nun, für alle gab es nur eine Devise; Gib alles, das Wetter spielt dabei keine Rolle. Erstmals schaffte ich die Zeitlimiten für einen SM Titel. Dass es gleich bei beiden Rennen reichte, freut mich total. Weiter so!

Mai 09: Handbike City Marathon Trophy 09
Die Handbike Rennsaison 09 hat nun definitv begonnen. In den Städten Düsseldorf, Mannheim, Duisburg, Heidelberg, Berlin und Frankfurt starten neben Elite- und Volksläufer/innen auch Handbiker. In einem Teilnehmerfeld von ca. 50-80 Athletinnen und Athleten gilt es die 42.195km langen Stadtkurse mit viel Übersicht zu absolvieren. Nicht selten kommt einem in den engen Gassen das eine oder andere gegnerische Rad etwas gar nahe.
Mit dem Düsseldorfer Marathon begann Anfangs Mai die deutsche Handbike City Marathon Trophy. Überrascht wurde ich vom hohen Anfangstempo des Handbikefeldes. Über die ganze Strecke hatte ich alle Hände voll zu tun. Doch die tolle Stimmung der vielen Zuschauer am Strassenrand beflügelten mich und ich fuhr auf den 3. Schlussrang.
Ein Wochenende später gabs bereits Marathonstart Nr. 2. In Mannheim konnte ich in einer schnellen Gruppe mitfahren. Letztlich sprintete ich mit meiner Konkurrentin Lily Angreny um Rang 2 ..... und es hat geklappt!!! Tags darauf gabs als Weekendabschluss noch den Halbmarathonstart in Mainz. Ich liebe diese Stadt und die wunderschöne Strecke am Rhein entlang. Dementsrechend war ich motiviert und konnte ein fast perfektes Rennen fahren, was mich auf Rang 3 brachte.


     Volle Konzentration vor dem Start
    Siegerinnenfoto
April 09: CVP Frauen OW, Frühjahrssitzung vom 22.04.09
Am 22. April 09 durfte ich einige interessierte Frauen zur Frühjahrssitzung im Chinderhuis in Sarnen begrüssen. Laut Traktandenliste stellte ich den anwesenden Frauen als erstes den Verein Kinderbetreuung Obwalden vor. Daraus entstand eine sehr angeregte und interessante Diskussion zur inner- und ausserfamiliären Kinderbetreuung allgemein. Weiter informierte ich über die DV der CVP Frauen Schweiz vom 7. März in Frauenfeld. In einer spannenden Wahl wurde Frau Babette Sigg Frank zur neuen Präsidentin der CVP Frauen Schweiz gewählt. Weitere Infos www.cvp-frauen.ch

Danach berichtete Susanne Gasser, Mitglied der Arbeitsgruppe für Energiefragen der CVP Frauen Schweiz, von der Energietagung vom 24. Januar 2009 in Zürich. Eine Weiterführung dieser Diskussion in einer erweiterten CVP Runde wäre wünschenswert. Abschliessend informierte ich die Frauenrunde über aktuelle Themen und bevorstehende Arbeiten im CVP Kantonalvorstand. Das Programm 2010 -2014 soll von Themengruppen mitgetragen und miterarbeitet werden. Ideen, Wünsche, aber auch euer Mitdenken würde den Vorstand sehr freuen.

Ida Glanzmann-Hunkeler übergibt der
neuen CVP Frauenpräsidentin Babette
Sigg Frank den "Führungs"- Stab.
April 09: EHC Rosenau
Kaum zurück von Sardinien stand das erste Rennen in Rosenau FR auf dem Programm. Ich muss ehrlich gestehen, ich war sehr nervös. Es war mein erster Wettkampf mit meinem neuen Liegebike auf einer mir noch unbekannten Strecke.
Nach dem Startschuss versuchte ich mich so schnell wie möglich in der Gruppe einzureihen um den Anschluss zu meinen Konkurrentinnen nicht zu verlieren. Das Anfangstempo war (für meine Verhältnisse) sehr hoch und ich dachte mir schon; wenn das nur gut geht über die restlichen 44km. Mit der Zeit spürte ich aber, dass ich diese Pace mithalten, ja sogar Führungsarbeit übernehmen konnte. Dies gab mir nochmals einen Energieschub, welcher mich letztlich auf den guten 4. Schlussrang brachte. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Der Handbike Saisonstart ist mir mit diesem Resultat mehr als gelungen. >Resultate EHC Rosenau 2009
April 09: Handbikewoche auf Sardinien
Was für ein Winter und ich musste passen. Mit gebrochenem Fussknöchel lässt's sich leider schlecht langlaufen. Umsomehr freute ich mich auf die Ferien/Handbikewoche auf Sardinien. Die wunderschöne Gegend lud zu längeren Handbikeausfahrten ein. Die einen nahmen es eher gemütlich und andere, allen voran das Nationalkaderteam, gaben ganz schön Gas. Erstmals getraute ich mich auf eine Handbike Bergetappe. Monte Arci hies die Herausforderung. Dabei absolvierte ich über 700 Höhenmeter im Liegebike. Abends waren die Arme und Schultern sehr, sehr müde und ganz schön rot!



November 08: CVP Frauen Obwalden
Von Paula Halter übernahm ich den Vorsitz der CVP Frauen Obwalden. Ich freue mich auf die politische Arbeit im Kantonalvorstand als auch bei CVP Frauen Schweiz.
 
 
 
   
01. Oktober 08:
Stellenantritt als Leiterin der Geschäftsstelle Verein Kinderbetreuung Obwalden
Morgens um 8.00 wurde ich von der Vereins Co-Präsidentin Maya Büchi, vom Co-Präsidenten Guido Cotter sowie von der Krippenleiterin Deborah Walker und ihrem Team herzlich willkommen geheissen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und Aufgaben. Ganz fremd sind mir die Themen ja nicht. Durfte ich doch während meiner "Jugendheim Schachen Zeit" verschiedene wertvolle Erfahrungen in der ausserfamiliären Kinder- und Jugendbetreuung sammeln.
   
September 08: Berlinmarathon
Es war schon sehr frisch als wir morgens um 8.30h am Start vom 35. Berlinmarathon standen. Ich freute mich riesig auf die 42,192km. Ich wollte das Rennen genauso geniessen wie im letzten Jahr. Doch es kam ganz anders. Inmitten einer sehr züzig fahrenden Gruppe fuhr ich die erste Rennhälfte. Dann fing ich wie letztes Jahr einen Kabelbruch ein. Diesmal aber schon bei Km 20. Ich musste abreissen lassen. Die zweite Marathonhälfte absolvierte ich dann mehr oder weniger alleine. Ausgepowert überquerte ich in 1.40.41h die Ziellinie. Fazit nach diesem Wettkampf. Jedes Rennen hat seine eigene Geschichte und seinen ganz eigenen Charakter.
Viel besser machte es meine Handbikekollegin Ursula Schwaller. Sie befindet sich zur Zeit in einer blendenden Form. Nur eine Woche nach der Rückkehr von den Paralympics fuhr sie den Marathon in einer Zeit von 1.30.04h.
In der Kategorie Rollstuhlfahrer gabs sogar einen Schweizer Doppelsieg. Heinz Frei und Sandra Hager heissen die Sieger. Für Heinz Frei war es der 18. Berlin Marathonsieg. Einfach Klasse!
Link zum Berlinmatahon >

                 18. Sieg von Heinz Frei
September 08: Empfang vom Paralympic Team in Kloten
Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung! .... und wie! Am Freitag, 19. Sept. stimmte dieser Songtitel mehr denn je. Von einer grossen Fangemeinde wurde die erfolgreiche Paralympicdelegation empfangen. Ich liess es mir nicht nehmen mein Versprechen gegenüber Ursula Schwaller einzulösen. So kam es, dass wir unser Wiedersehn erstmal mit einem Glas Champagner begossen. Na dann Prost !!
Das Handbiketeam unter Nationaltrainer Christian Wenk und Assistenztrainer Meinrad Müller war an den Paralymics sehr erfolgreich. Ein Athlet überstrahlte aber alle und alles. Heinz Frei, er holte sich im Zeitfahren wie auch im Strassenrennen die Goldmedaille. Die weiteren Handbike Paralympicresultate
Ursula Schwaller Rang 4 und Rang 9
Franz Nietlispach Rang 6 und Rang 8
Lukas Weber Rang 6 und Rang 7

    Müde aber glücklich wieder zuhause
Juli 08: London
Diese Stadt ist immer wieder eine Reise wert. Nach langer Zeit gabs in London ein Wiedersehn mit unserer taiwanesischen Freundin Liz. Sie reiste in Begleitung von Amie und Kevin nach Europa. Ein schöner und bewegter Moment.
Mai 08: Mainz, Colmarberg, Domidier, Zofingen, Tenero, Schenkon
Was für einen intensiven Handbike Monat. Mein erstes Handbikerennen 2008 fuhr ich am 4. Mai anlässlich des Mainzer Marathons. Danach ging’s Schlag auf Schlag. Es folgte das EHC Rennen in Colmarberg LUX und zwei Tage später die SM im Zeitfahren in Domidier. Eine Woche später starteten Karin Zimmerli und ich als Team Himbeeri am Zofinger Duathlon. 5km Inline – 14km Handbike – 5km Inline. Ein tolles Erlebnis inmitten einer wunderbaren Sportevent-Ambiance.
Noch am selben Abend rückten wir (Handbikejunioren zusammen mit dem Rennrollstuhlnachwuchskader) ins 3 T Tenero Camp ein. Eine Woche intensives polysportives Training. Diese sportliche Woche beendete ich mit der Teilnahme am Schenkon Marathon. Mit meiner Zeit von 0.48.17 bin ich mehr als zufrieden. So schnell fuhr ich die 21 km rund um den Sempachersee noch nie.



März 07: Vasalauf
Vasalauf 2007- das ist die Summe von 15’000 startenden Langläufern, die sich um 08.00h auf die, mit leichtem Schneefall belegte Strecke begaben. Im hintersten Startfeld wartete ich gespannt auf die ersten klassischen Schritte in der legendären Vasaloipe. Doch oh Schreck, von einer Loipe keine Spur. Danach kam das lange Warten am 3 km Aufstieg. Wie ein Tatzelwurm schlängelte sich ein riesiger Läuferwurm den Hügel hinauf. Schon in den ersten Metern bemerkte ich, dass mein Ski nicht die geringste Abstosshaftung zeigte. Na ja, dachte ich, die Steigungen laufe ich nun im Grätschschritt, danach kann ich ja in der Loipe zur nächsten Wachsservicestation durchstossen. Am Kulminationspunkt angelangt, traute ich meinen Augen nicht. Die ganze Strecke war durch das riesige Starterfeld nur noch eine tiefe, glitschige, ausgefahrene Schneemasse. Von einer Loipe keine Spur. Mit Doppelstock versuchte ich Meter für Meter vorwärts zu kommen. Nach ca. 6 Kilometer kam ein neben mir laufender Teilnehmer ins Wanken. Er kämpfte gegen den Sturz. Letztendlich fiel er genau in dem Moment, als ich mich auf seiner Höhe befand zu Boden. Er riss mich mit und begrub mich unter ihm im Schnee. Es war ein Bär von einem Mann der da auf meinem Brustkasten lag. Ich rang nur noch nach Luft. Nach einer längeren Erholungspause lief ich angeschlagen weiter. Immer noch war keine Loipe weit und breit zu erkennen. Die Strecke war durch die warmen Temperaturen definitiv zusammengebrochen. Beim ersten Verpflegungsposten meldete mir ein Offizieller, dass auf den nächsten 30 Kilometer keine besseren Streckenverhältnisse zu erwarten sind. Es hörte sich grotesk an. Ich laufe den Vasalauf in klassischer Technik ohne Loipen. Ich wusste sofort, bei diesen Verhältnissen werde ich nicht viel weiter kommen. Enttäuscht gab ich meinen Zeitmesschip ab. Am Vasalauf 2007 zahlte ich Lehrgeld. Der Vasalauf 2008 ist im Kalender schon notiert.

     Startfeld 15
Februar 07: Handbikewoche in Andalusien
Die Vorfreude auf diese Trainingswoche war gross. Ich konnte es kaum erwarten, zusammen mit den anderen Handbikern unterwegs zu sein und die Grundlagentrainings erstmals so richtig zu geniessen. Aber wie es so ist im Leben, erstens kommt es anders, als zweitens dass man denkt. Kaum angekommen, schraubten Ursula und ich mit der Unterstützung von Marcel unsere Bikes zusammen. Danach hielt uns nichts mehr im Radkeller, wir wollten raus aufs Bike und vor dem Nachtessen noch eine Runde drehen. Übermotiviert kurbelte ich los. Ungeduldig fuhr ich immer schneller bis ich durch einen kurzen Stich im Rücken gebremst wurde. Genau mit diesem Zerrungsschmerz schaltete sich auch meine Hirnmasse wieder ein, die mir sagte: “Theres, auch schon was von einer Aufwärmphase gehört?“Aufgrund dieses fahrlässigen Startfehlers, musste ich mein Wochenprogramm kürzen. Meist fuhr alleine, ohne grossen Krafteinsatz durch die frühlingshafte Gegend von Sancti Petri. Ab und zu begegnete ich den anderen Handbikern. Mal fuhr ich eine kurze Zeit mit Lukas Weber, mal nahm mich Franz Nietlisbach in sein Schlepptau. Am Hinterrad von Ursula Schwaller’s Bike kam ich doch noch zum Windschattenfahren. Von den eingebauten Fahrtspielen profitierte ich sehr. Die anderen Handbiker, Franz W., Lukas, Athos, Pierre, Vittorio, Ursula und Fanz N., fuhren täglich umfangreiche Trainingseinheiten. Abends, beim gemeinsamen Nachtessen staunte ich jeweils nicht schlecht über ihre gefahrenen Tagesrouten. An dieser Stelle möchte ich Roger Graf, Chef der Radstation Max Hürzeler, Andalusien für seine prompte und zuvorkommende Betreuung von
Körper (Sandwiches, Früchte, Feigen)
Seele (Moscateller, süss, halb süss, trocken) und
Bike (Werkstatt, Werkzeug)
ganz herzlich danken.

              Ursula Schwaller

     Roger Graf von Hürzeler Reisen